RIWIS Online - Standortreport Flensburg
 
RIWIS Online
 Home
 Standortwahl
 Standortwahl Karte

 Lagenzuordnung

 Übersichtskarte
 Rohdaten
 Über die Daten
 Druckansicht
 PDF-Report
 riwis@bulwiengesa.de

 in English

Marktsegmente
  Büro
  Gewerbe
  Handel
  Wohnen
  Freizeit
  Senioren
  Infrastruktur
  Bevölkerung
  Ökonomie
  Alphabetisch

  Stadtstruktur

Gewerbe 
 Marktbeschreibung
 Logistikregion
 Mieten & Renditen
 Marktaktivität
 GPI Total Return

 Planungsüberblick

 Einwohner
 Bruttoinlandsprodukt
 Bruttowertschöpfung
 SVP-Beschäftigung
 ... nach Branchen
 Betriebsgrößen
 Arbeitslosigkeit (alle)
 Arbeitslosigkeit (abh.)
 Zensus
www.riwis.de

Marktbeschreibung Flensburg
Stand: Q1/2021
ProfilFlensburg liegt als nördlichste Stadt Deutschlands sowie Schleswig-Holsteins direkt an der Grenze zu Dänemark. In der Nord-Süd-Achse ist Flensburg über die Autobahn A 7 an Kiel sowie Hamburg in Richtung Süden und Dänemark in Richtung Norden angebunden.

Der Flensburger Hafen ist derzeit primär als Industriehafen im Einsatz und der größte Umschlag entfällt auf Kohle, welche den Flensburger Stadtwerken zugestellt wird. Vereinzelt legen auch größere Kreuzfahrtschiffe im Hafen an. In Flensburg befindet sich darüber hinaus die Marineschule Mürwik, der unter anderem das Segelschulschiff Gorch Fock unterstellt ist.

DemographieFlensburgs Einwohnerzahl nahm in den vergangenen 10 Jahren kontinuierlich zu, die Zuwachsraten liegen dabei über dem Durchschnittswert der D-Städte. Die Einwohnergewinne der letzten fünf Jahre liegen ebenfalls über dem Durchschnitt in Schleswig-Holstein und Gesamtdeutschland. Zuwanderungsgewinne kompensieren dabei das leicht negative natürliche Bevölkerungssaldo. Bis zum Jahr 2030 wird eine weitere Bevölkerungszunahme prognostiziert, die die Voraussagen für Schleswig-Holstein insgesamt übertrifft.

Flensburg ist sowohl im regionalen Vergleich als auch im Vergleich mit den übrigen D-Städten eine junge Stadt, mit hohen Anteilen Ein- und Zweipersonenhaushalte, die auch durch die relativ hohe Studentenquote bedingt sind.

Wirtschafts-
struktur
Die Wirtschaftsstruktur Flensburgs ist geprägt von einer ausgeglichenen Mischung der SVP-Beschäftigtenzahlen je Wirtschaftszweig. Das Gesundheitswesen und der Handel sind dabei am stärksten vertreten. Die aktuellen Wachstumsraten entwickeln sich dabei im regionalen Vergleich ähnlich niedrig. Die Arbeitslosenquoten liegen jedoch über Landes- und Bundesniveau und sind 2020 wie in vielen vergleichbaren Städten gestiegen. Besonders geprägt ist der Wirtschaftsstandort von kleinen und mittelständischen Betrieben unter 100 Beschäftigten, die über 95% der Betriebe ausmachen und in denen ca. die Hälfte aller SVP-Beschäftigten tätig ist. Die Stadt selbst benennt deutlich den hohen Anteil an Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich, die Stellung als Verwaltungsstandort in der Region sowie die Bedeutung der Wirtschaftszweige Maschinen- und Schiffbau, Gesundheit und mobile Kommunikation. Bedeutende Unternehmen sind die Flensburger Brauerei, das Kraftfahrtbundesamt, Queisser, die FSG Werft, Robbe&Berking, die Krones AG und Orion.
LogistikFlensburg gehört keiner überregional relevanten Logistikmarktregion an, es ist außerdem keine logistikrelevante infrastrukturelle Ausstattung am Standort vorhanden. Als logistikmarktrelevantes Projekt ist das in 2014 fertiggestellte Logistikzentrum Ohl Solutions zu erwähnen. Bestandsobjekte, welche vor mehr als 3 Jahren fertiggestellt wurden, sind meist regional ausgerichtet, dabei spielt Dänemark als Destination oft eine wichtige Rolle.
BüroDie Anzahl der SVP-Bürobeschäftigten in Flensburg befindet sich im kontinuierlichen Anstieg und liegt deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Durch die starke Präsenz von Verwaltung und Dienstleistern ist die Nachfrage nach Büroraum gewährleistet. Der Büroflächenbestand befindet sich in moderatem Aufschwung, während die Leerstandsrate gleichzeitig seit einigen Jahren leicht sinkt. Die Durchschnittsmiete stagniert nach einigen Jahren des Anstiegs in den letzten Perioden. Das Marktgeschehen in Flensburg ist kleinteilig und wenig spekulativ geprägt, bedeutende Neubauten blieben in 2020 aus. Die Top-Lagen an Büroflächen befinden sich im Innenstadtbereich und dem Cityrand sowie im nördlichen Stadtteil Sonwik, sowie dem Bezirk Rude und dem Technologie- und Gewerbezentrum in der Südstadt.