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Quartalsdaten

Definition:

Büromarkt

Für den Büromarkt werden in den 7 A-Städten folgende Daten quartalsweise publiziert:
  • Spitzenmiete Büroflächen
  • Nettoanfangsrendite, zentrale Lagen
  • Leerstand
  • Flächenumsatz

Der Leerstand wird als Stand jeweils zum Quartalsende angegeben, der Flächenumsatz als Summe innerhalb des Quartals umgesetzter Flächen.

Die Spitzenmiete und die Rendite wird der gif-Definition für Spitzenmieten folgend als rollierender Quartalswert angegeben, d.h. es werden die jeweils zurückliegenden 12 Monate in die Betrachtung der Miet- und Renditeniveaus miteinbezogen.

Eine Definition der o.g. Variablen finden Sie hier.

Einzelhandelsmarkt

Für den Einzelhandelsmarkt werden in den 7 A-Städten folgende Daten quartalsweise publiziert:
  • Spitzenmiete City, 1A-Lage
  • Nettoanfangsrendite, zentrale Lagen

Die Spitzenmiete und die Rendite wird der gif-Definition für Spitzenmieten folgend als rollierender Quartalswert angegeben, d.h. es werden die jeweils zurückliegenden 12 Monate in die Betrachtung der Miet- und Renditeniveaus miteinbezogen.

Eine Definition der o.g. Variablen finden Sie hier.

Wohnungsmarkt

Für den Wohnungsmarkt werden in den 7 A-Städten folgende Daten quartalsweise publiziert:
  • Durchschnitt Wohnungsmieten, Wiedervermietung
  • Durchschnitt Wohnungsmieten, Neubau
  • Durchschnitt ETW Kaufpreise, Wiedervermietung
  • Durchschnitt ETW Kaufpreise, Neubau
  • Durchschnitt Vervielfacher für Mehrfamilienhäuser
In Anlehnung an die Definition der Spitzenmieten auf Quartalsebene der gewerblichen Immobiliensegmente werden die Durchschnittswerte im Wohnungsmarkt ebenfalls durch eine rollierende Betrachtung der letzten 12 Monate dargestellt.

Eine Definition der o.g. Variablen finden Sie hier und hier.


Rollierende Quartalsdaten

Aus verschiedensten Gründen macht eine rollierende Analyse zur Darstellung von Marktentwicklungen auf Quatalsebene Sinn.
Realisierte Spitzenmiete, Definition nach gif (06/2008)
Die realisierte Spitzenmiete umfasst das – bezogen auf das jeweilige Marktgebiet – oberste Preissegment mit einem Marktanteil von 3 % des Vermietungsumsatzes (ohne Eigennutzer) in den abgelaufenen 12 Monaten und stellt hieraus den Median dar. Es sollten zumindest 3 Vertragsabschlüsse einbezogen werden.

Transaktionsdauer: Angebot, Entscheidung, Abschluss
Durch bestimmte Vorgänge und Prozesse zieht sich eine Markttransaktion meist über mehrere Wochen oder Monate hinweg.
Um diesen Prozess mit in eine Betrachtung der Marktentwicklung aufzunehmen bietet sich eine rollierende Betrachtung an da hier übliche Marktniveaus sowohl zum Zeitpunkt des Angebotes als auch der endgültigen Transaktion besser umfasst werden können.

Grundgesamtheit: Zusammensetzung und Größe
Die in RIWIS dargestellten Mieten und Preise bilden einen üblichen Niveauwert für definierte Produktgruppen ab um einen vertikalen und horizontalen Vergleich zu ermöglichen.
Die Struktur der Transaktionen in einem Quartal ist naturgemäß sehr unterschiedlich und liefert so u.U. nicht genügend Fälle für eine definierte Produktgruppe um plausibel belastbare Werte anzugeben.
Je geringer die Fallszahl der Einzeldaten ist desto größer ist eine zufällige Volatilität in den Ausprägungen der Daten.

Statistische Grundlagen
Eine größere Fallzahl erhöht die Repräsentativität der Stichprobe.
Eine rollierende Analyse der Marktdaten führt zur Reduzierung bzw. Eliminierung von Ausreißern.
Verzerrungen werden ausgeglichen, eine Glättung der Werte kann nachhaltige Trends besser abbilden.
Saisonale Ungleichgewichte werden ausgeglichen.

Stand:
Quartalswert, rollierend, Summe, Stand


Quelle:
Die Angaben zum Immobilienmarkt werden von der bulwiengesa AG durch empirische Erhebungen ermittelt.

Hierzu werden Makler, Gutachterausschüsse, Banken und Wirtschaftsförderungsämter befragt, Zeitungsartikel ausgewertet sowie die gesamten, öffentlich zugänglichen Informationen, die den Immobilienmarkt beschreiben, dazu zählen Preisspiegel der Maklerverbände, Bausparkassen und einzelner regional und überregional arbeitender Maklerunternehmen, einbezogen. Diese Werte werden in einem Schema zusammengeführt, auf Plausibilität überprüft und schließlich zu den angegebenen Werten verdichtet. Dabei werden keine starren mathematischen Formeln verwendet, sondern es wird auf den gesamten Markt geachtet und daraus der Wert gebildet. Bewertet und ergänzt werden die Werte durch die hohe Anzahl von objektbezogenen Daten sowie die Vielfalt der angefertigten Markt- und Standortanalysen.